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Wie kommen Vögel mit Eis und Schnee klar?

Viele unserer einheimischen Vögel zählen zu den Zugvögeln. Sie verlassen uns im Spätsommer und Herbst und ziehen in wärmere Gefilde, um dort die kalte Jahreszeit zu verbringen. Allerdings gibt es auch etliche Vogelarten, die den Winter über hier bleiben und Schnee und Eis trotzen. Sie überleben Minusgrade, eisigen Wind und große Schneemassen und das sogar ohne Winterschlaf und nennenswerte Fettreserven. Doch wie schaffen sie das?      

Das Daunenmäntelchen immer mit dabei

Kälte und Frost sind für Vögel in erster Linie nur in Kombination mit Nahrungsmangel lebensgefährlich. Die meisten Vögel haben mit ca. 38° - 42° Grad eine etwas höhere Körpertemperatur als Säugetiere, die es aufrecht zu erhalten gilt. Dabei hilft ihnen ihr Gefieder. Das Federkleid besteht aus zwei Schichten. Das dichte Oberkleid mit den Deckfedern schützt die Tiere vor Wind und Regen. Das Unterkleid besteht aus feinen Daunen, die den Körper wärmen. Je kälter es wird, desto stärker plustert sich der Vogel auf. Dadurch entstehen zwischen den sich überdeckenden Federn kleine Lufträume, die eine sehr gute Isolationswirkung haben. Durch das Aufplustern wird die Körperform rundlicher und verringert damit die Oberfläche im Vergleich zum Volumen. Zusätzlich wird der Kopf eingezogen. Deshalb sehen Vögel im Winter auch immer dick und rund aus. Die kleinen Piepmätze haben also gar nicht zu viel gefuttert. Sie haben sozusagen ihr Daunenmäntelchen aktiviert.

Kalte Nächte überstehen

Insbesondere die eisigen Winternächte fordern den Tieren alles ab. In der Nacht wird zum Energiesparen der Kopf unter die Flügel gesteckt oder im Hals-, Brust- oder Rückengefieder versenkt. Mindestens ein Bein wird in das Federkleid eingezogen. Dennoch ist es für Vögel eine große Herausforderung ihre Körpertemperatur bei großer Kälte aufrecht zu erhalten. Je größer das Tier ist, desto leichter fällt ihm dies. Die kleinen Vogelarten haben schwerer mit den Minusgraden zu kämpfen. Bis zu zehn Prozent ihres Körpergewichts verlieren die Tiere in einer einzigen Nacht.
Wir wünschen viel Spaß beim Beobachten der geflügelten Badenixen!

Wir haben Hunger

Nach einer überstandenen eisigen Nacht haben die Tiere morgens einen riesen Hunger. Deshalb ist es wichtig, dass sie zuverlässige Futterquellen kennen, an denen sie ihre Kraftreserven schnell wieder auffüllen können. Wer jetzt Futter anbietet, hilft vielen Vögeln optimal durch die kalte Jahreszeit. Dabei ist es wichtig auf die Bedürfnisse der verschiedenen Vogelarten zu achten und unterschiedliche Futtersorten anzubieten. Unsere Futtermischungen bieten eine ausgewogene Ernährung für die kleinen Piepmätze und es ist für jeden Schnabel etwas dabei.

Wir wünschen viel Spaß beim Füttern!

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