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Konturfedern 

Wer einen Vogel aus der Ferne betrachtet, sieht ein geschlossenes Federkleid, das den größten Teil des Vogelkörpers bedeckt. Nur der Schnabel, der untere Teil der Beine und die Augen bilden die Ausnahme. Je näher man dem Tier jedoch kommt, desto besser erkennt man einzelne Federn im Federkleid. Diese äußerlich erkennbaren Federn werden Konturfedern genannt. Unterhalb der Konturfedern befinden sich die Unterfedern, die sogenannten Daunen oder Dunen, die das Unterkleid der Vögel bilden.

Star im Blumenbeet
Betrachtet man einen Star aus der Nähe, kann man sehr gut die einzelnen Konturfedern im Gefieder erkennen.
Feder aus der Handschwinge einer Türkentaube
Feder aus der Handschwinge einer Türkentaube

Aufbau einer Konturfeder

Konturfedern bestehen aus einem Federkiel, der in den Schaft und die Spule aufgeteilt ist (siehe Bild). Seitlich am Schaft befinden sich die Innen- und die Außenfahne. Diese wiederum bestehen aus kleinen Federästen, die parallel ausgerichtet sind. Zwischen diesen kleinen Ästen sitzen in dichten Reihen winzige Fortsätze, die ineinander verhakt sind und wie eine Art Klettverschluss fungieren. Damit schließt die Federfahne dicht und ist dennoch elastisch. Bei Beanspruchung reißt sie leicht ein. Dies ist notwendig, damit sie bei übermäßigem Druck nicht irreparabel beschädigt wird. Der Vogel kann sie so mit seinem Schnabel ganz einfach beim Putzen wieder schließen.

Die Außenfahne ist etwas schmaler und fester als die Innenfahne. Diese fällt im Gegensatz dazu weicher und auch breiter aus. Die meisten Federn sind immer leicht zum Körper gebogen und weisen nach unten. So liegen sie am Vogelkörper und passen sich den Bewegungen des Tieres an.

Am Ende der Spule ist die Feder in der Haut des Vogels verankert. Durch Muskeln, die an der Federwurzel sitzen, können die einzelnen Federn bewegt werden. Dies ist beispielsweise wichtig, um das Gefieder aufzuplustern und wieder anzulegen oder auch um im Flug die Richtung zu bestimmen. 

Die Anzahl der Konturfedern variiert zwischen den einzelnen Vogelarten sehr stark. Dabei haben kleinere Vogelarten im Schnitt deutlich weniger Konturfedern als große. Häufig besitzen zudem Wasservogelarten mehr Konturfedern als Landvogelarten. Bei einem Haussperling wurden bei einer Zählung 1.359 Konturfedern gezählt, ein Weißkopf-Seeadler hat dagegen bereits 7.182 Konturfedern. Den Rekord hält der Zwergschwan, der über 25.000 Konturfedern besitzt.

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